Folge 3 - Wenn Abram der Hunger kickt ...

Shownotes

Irak, Türkei, Israel, Ägypten – in dieser Folge geht’s um einen der größten Jetsetter des Alten Testaments: Abram, aka Abraham. Wir sprechen darüber, warum Ägypten nicht unbedingt das beste Auswanderungsziel ist und wie Schönheit plötzlich zum Problem werden kann. Los geht’s mit unseren eigenen Umzugsgeschichten, dabei klären wir auf, warum man in Jerusalem besser einen Stein in der Hosentasche haben sollte und weshalb grüne Leguane im Studentenwohnheim überraschend viel Platz brauchen. Zum Schluss gibt’s noch zwei goldene Nuggets für euren Alltag. Hört rein und lasst gern etwas Liebe da!

https://www.evjumab.de/seite/488139/download.html --> Hier findet ihr den dazugehörigen Bibelleseplan.

Der nächste Podcast erscheint am 16.03.2026. Bis dahin, wir hören uns.

Transkript anzeigen

00:00:04: David?

00:00:10: Das...

00:00:13: Herzlich willkommen zur dritten Folge von Licht im Schacht, zwei Typen graben in der Bibel mit euren beiden Hosts David und Lars.

00:00:20: David schön das wir heute mal bei dir zu Gast sein dürfen.

00:00:23: Wir haben ja kleine Probleme hier bei dir.

00:00:25: am Wohnzimmer habe ich das Gefühl vielleicht kannst du die Zuhörer mal ein bisschen mit rein nehmen in die Probleme die wir hier haben könnten heute bei diesem Podcast?

00:00:31: Ja meine Tisch ist leider ein bissel kaputt.

00:00:33: das heißt jede Berührung macht unglaubliche Geräusche.

00:00:35: das heißt wir müssen halt freihändig unseren Podcast aufnehmen aber ich denke wir kriegen das hin sonst ist es doch eigentlich ganz nett.

00:00:41: oder?

00:00:41: Ich sag mal, der Tisch ist ein bisschen übertrieben.

00:00:43: Im Grunde ist es wie in einer Holzplatte wo man einfach lose vier Beine drunter gestellt hat.

00:00:47: Also so fühlt sich's an vom Wackeln her!

00:00:49: Es wird schon helfen wenn da einfach meine Schraube drin wäre oder so.

00:00:51: Das Gefühl das der Tisch... Aber David will selber mal ihn bauen habe ich vorhin gehört.

00:00:56: Hat er mir erzählt.

00:00:57: Risch massiv und geil.

00:00:58: Wo er dann immer mit den Taschenmesser irgendwie ihr Herz rein machen kann.

00:01:01: Und Franzi liebt David reinritzen?

00:01:04: Oder was weiß ich?

00:01:04: Ja ungefähr Der Tisch ist halt auch schon fünfmal mit mir umgezogen und man sagt ja immer Zweimal umgezogen ist wie immer abgebrannt oder so ähnlich.

00:01:14: Aber Umzüge ist ja gleich ein gutes Stichwort, in unserem Bibeltex heute wird es auch um Umzügen gehen.

00:01:19: Lars erzählt auch mal, wie oft bist du schon umgezogen und gibt's da Highlights von diesen Orten wo du gewohnt hast?

00:01:26: Ich bin schon fünfmal in meinem Leben umgeziehen.

00:01:29: also ich war eine ganze Weile bei der Mutti hier, wie die meisten von euch wahrscheinlich auch zuhause habe sogar bis ich achtzehn war mit meinen Bruderin eben Zimmer, wir mussten uns in den Zimmer zeigen Krass.

00:01:39: Und dann irgendwann hatte ich so den Ruf für mich, wo ich schon sage dass Gott mich gerufen hat in den hauptamtlichen Dienst also Religionspädagogik zu studieren und ich weiß noch wie die Sommerferien verliefen oder kurz vor den Sommerfernen bevor das dann nach den Sommerfernien losgehen sollte.

00:01:57: Dass ich nämlich zu Gott gesagt habe Gott, wenn du mir keine Freundin schenkst dann zieh ich ja nicht um.

00:02:02: Und tatsächlich in den Sommerferien habe ich meine Frau kennengelernt oder sind wir zusammengekommen oder eben kurz vor diesen Sommerferen und dann bin ich nach Berlin gezogen.

00:02:09: also es ging gleich direkt mit einer Farmbeziehung los.

00:02:11: Super!

00:02:12: Ja, keine Ahnung warum ich das so gebetet hab und was das für einen Sinn machen tat weil Fakt war auch Ich bin da nach Berlin getzogen und musste jedes Wochenende oder du fährst dann jedes Wochenend nach Hause um deinem Herz zu sehen.

00:02:25: Was natürlich Elende ins Geld geht, gerade als Student.

00:02:28: Ich hatte dann zwar eigenes Auto das hat dem Mutifinanziert aber den Sprit und so, das müsste ich trotzdem selber irgendwie mehr abstottern.

00:02:35: Aber da war doch noch billig damals?

00:02:36: Er

00:02:36: war noch Billig, aber trotzdem unisugbillig!

00:02:39: Ich hatte auch so eine kleine Trombete.

00:02:41: also es war so obel Astra... Der hat ja irgendwie sixty-fünf PS, also der ging gar nichts.

00:02:48: Also wenn du da zwei Koffer hinten eingeläuten hast, dann ist er schon am ersten Berg verreckt.

00:02:52: Gut aber darum ging es an die Umzüge Berlin!

00:02:54: Ich bin dann nach Berlin Steglets gezogen und dort gab's so einen Studentenwohnheim weil das war günstig, musste ja Geld für einen Sprit übrig haben Und hab' dort praktisch... Da hattest Du ein Zimmer und dann grenzt da dieses Zimmer in Bad an und auf der anderen Seite des Bards grenzte Dein Nachbar an, der hatte praktisch denselben Bartzugang.

00:03:13: Also nicht denselbe Zugang aber selbe Bart was man von beiden Seiten sozusagen... Das war

00:03:18: wie so ein schlauchtes Bart oder

00:03:19: was?

00:03:19: Genau!

00:03:20: Ja Und Hüm und drüben eine Tür.

00:03:21: das heißt wenn du frühest irgendwie deine Morgentolette gemacht hast, hast du drübend bei dem zugeschlossen und wenn du raus bist musstest du wieder aufschließen und umgedreht.

00:03:29: und das Problem war wenn du mal nicht daran gedacht hast also wieder aufzuschließen Dann hatte dein Nachbar oder eben du, wenn der es vergessen hat, richtige Probleme.

00:03:37: Also wenn dann früh ist da immer der Biorythmus gekickt... ...dann stehst du dort mit Knien aneinander vor deiner eigenen Beutür.

00:03:45: Dort habe ich zwei Jahre drin gelebt und hatte auch super wenig eigentlich mit dabei.

00:03:49: also bei so einem Umzug der Warschen ein Bett drin.

00:03:52: Du hast deine Matratze mitgebracht die Bettwäsche mitgebraucht den Schreibtisch-Warschern drin Und ich habe noch in so einen großen Röhrenfern sammelt gebrauchte riesengroßes Teil, was mein Opa irgendwie wegschmeißen wollte.

00:04:01: Weil jetzt die Flachbildschirma kommt und so langsam... Was noch ganz witzig dort war an diesem Studentenwohnheim Ich wollte damals so ein grünen Lego anhaben.

00:04:10: Kennst du diese Fischer?

00:04:12: Ja aber die werden mir der fünftige oder so lang.

00:04:14: das waren richtig große Trompeten!

00:04:16: Und ich wollte unbedingt so ein Lego an haben und hab gedacht naja gut du hast ja hier auf viel Zeit Du gehst zum Studium manchmal auch nähe und nachmittags langweißt du dich hier in Berlin.

00:04:25: und da habe ich angefangen ein mega großes Terrarium, also damit ein Meter fünftig großer Lego an reinpasst und sich so ein bisschen bewegen kann.

00:04:32: Das ist doppelt so groß wie die Durchkabine.

00:04:34: Habe ich dort als USB-Blatten, hab' ich da zusammengezimmert.

00:04:38: dann hatte ich vom Hausmeister von dem Studentenwohnheim so eine Duschschiebetür bekommen dass man da vorne praktisch wie die Terrariumscheiben offenen könnte.

00:04:47: aber es ist nicht zu diesem Lego angekommen weil.

00:04:49: zwei Jahre später habe ich dann geheiratet und bin mit meiner Frau nach Potsdam gezogen.

00:04:53: Die hat in Potsdam angefangen Chemie zu studieren.

00:04:56: Ich habe weiter in Berlin studiert, konnte aber von Potsam ganz gut erreichen.

00:05:00: Dort haben wir gewohnt im Bundesgartenschau Park.

00:05:03: also da waren so Neubau-Blöcke mitten im Bundesgartenschau Gelände.

00:05:07: Also irgendwann mal vor vielen Jahren halt Bundesgartenschau.

00:05:11: Klingt ja stylish schon!

00:05:12: Es war risch geil.

00:05:13: und wo wir angekommen sind mit den Kumpels, weiß ich noch der Wortet Feuerwerk.

00:05:16: Und zur Musik, so risch laute Musik wurde es dann eben knallt im Takt von des Songs.

00:05:22: Ich weiß noch, wo ich dann auf den Balkon rausgekommen bin.

00:05:25: Und seht das und bläkt daran... Freunde kommt mal raus hier sieben Skals!

00:05:30: Die haben ja Feuerwehr für unsere Begrüßung so richtig doch im extremen Sächsisch.

00:05:34: Und dann guck' ich hoch und sehe dass auf jeden einzelnen Balkon dieses Gebäudes stehen Menschen.

00:05:40: Und ich hab gedacht, da haben wir so einen röschlichen Einstand gleich gefeiert dort.

00:05:44: Da wüssten alle was ihr haben mit dir?

00:05:45: Die wüsste gleich.

00:05:46: jetzt kommen die durchgeknallten Sachsen zu uns nach Potsdam.

00:05:50: Dann habe ich dort eine Weile gewohnt, bis mein Studium zu Ende war.

00:05:54: Und dann musste ich hier irgendwie ein bisschen arbeiten gehen und da war meine erste Stelle in Burg bei Magdeburg.

00:05:59: Da sind wir noch Burg gezogen, das war ne Kleinstadt.

00:06:01: Da hast du doch Fachwerkhäuseln, Dürnerimbiss und den Orts.

00:06:05: viel mehr gab es dort nicht.

00:06:07: Ist meine Frau von dort immer nach Potsdam weitergefahren weil die musste ihr noch bestudieren?

00:06:10: Ich hatte ja eher angefangen.

00:06:12: Von dort ging es dann weiter nach Thum ins Erzgebirge.

00:06:15: Also ich kam schon langsam... Wie

00:06:16: von Berg, ja?

00:06:16: Ja,

00:06:17: langsam wieder in der Heimat zurück.

00:06:18: Dort war ich glaube ich vier Jahre lang gemeine Pädagoge und dann letzte Station ist Grona wieder.

00:06:24: Von wo ich mal gekommen bin, da haben wir das Bauerngut für meinen Schwiegerleuten übernommen.

00:06:28: Wo sind wir jetzt?

00:06:30: Ja bei mir ist ein Stück ähnlich.

00:06:33: Ich bin auch fünfmal umgezogen.

00:06:34: Ich bin in Grumhermosdorf aufgewachsen, habe dort auch bei meinen Eltern gewohnt bis ich geheiratet hab.

00:06:39: Also bin quasi das erste Mal ausgezogen und dann mit meiner Frau nach der Hochzeit in unserer gemeinsamen Wohnung aber es waren nur zwei Straßen weiter von meinen Eltern also weiter in GromhermosDorf war auch echt eine schöne Zeit Und dann war bei mir so ein bisschen später dieses Berufungserlebnis sag' ich mal dass sich in den hauptamtlichen Dienst gerufen wurde und dann sind wir nach Adelshofen gezogen wo ich auch studiert hab.

00:07:01: Es ist ein absolut kleines Kaff.

00:07:04: In der Zeit haben wir ein Kind bekommen und sind dort noch mal eine größere Wohnung gezogen.

00:07:09: Ja, in der ersten Wohnung war es spannend da hatten wir Teppich in der Küche.

00:07:12: also das war eigentlich ne Wilde.

00:07:14: Richtig geil!

00:07:15: Ich weiß nicht wer aufs Sohn ist.

00:07:16: Spaghetti-Bohnenmese

00:07:17: irgendwie kochst und dann fällt erst wieder top um die Nasszeit dort gleich mal.

00:07:20: Sagt er Teppiche dann auch gut aus?

00:07:21: Sagt der vorher schon gut

00:07:22: aus?!

00:07:22: Wir haben ja mit so einem nassreiniger gereinigt als er ausgezogen sind aber keine Ahnung warum man einen Teppichi in einer Küche hat... Und was echt noch cool war dort zu wohnen, erstmal war Heidelberg nicht weit.

00:07:32: Was eine echt schöne Stadt war.

00:07:34: da konnte man irgendwie schön mal durchlaufen, was essen gehen.

00:07:37: Und Hoffenheim war auch gleich um der Ecke.

00:07:39: also das waren keine Ahnung.

00:07:40: zehn Minuten fortweg bis zum Stadion und es ist ja so ein Freien den viele Traditionsfans so ein bisschen verteufeln weil da so aus nichts gestampft wurde und so waren halt die Stadionsbesuche.

00:07:50: Also wenn ich gerade dort nur in Bayern kam waren die Spiele nie ausverkauft und hast an der Atemkasse halt manchmal für sechs Euro noch einen Ticket für einen echt guten Platz gekriegt und das war schon cool!

00:08:00: Ich habe einige Bundesligaspiele geguckt.

00:08:02: dort

00:08:03: Ja, aktuell stehen die jetzt gar nicht schlecht.

00:08:06: Also Tritter?

00:08:06: Ich weiß nicht wann der Podcast rauskommt.

00:08:09: Vielleicht

00:08:10: ist er da nicht mehr Tritter.

00:08:11: Vor

00:08:12: das aufzunehmen aber ob sie dann noch Tritter sind, wissen wir nicht.

00:08:14: Aber zum jetzigen Zeitpunkt sind es aktuell gerade Tritter!

00:08:17: Das war auch trotzdem nett zuzugucken.

00:08:19: Die haben ja keinen schlechten Fußball gespielt.

00:08:21: Von dort sind wir dann nach... Israel gezogen, also das war auch nochmal spannend.

00:08:25: Nach dem Studium haben wir gesagt, bevor wir jetzt so sesshaft wären weil wir es nach der Schule nicht gemacht haben.

00:08:30: Dieses mal geht noch mal ein Jahr ins Ausland.

00:08:32: Jetzt ist die Chance werden dann schon einen Kind sind nach Israel gezogend nach Jerusalem auf dem Ölberg und das war schon auch nochmal echt spannend.

00:08:39: Also sowohl du musstest die Möbel alle irgendwie unterkriegen und meist muss man aber loswerden.

00:08:44: Darum haben wir dann ausgesogen sind in so einem Wohnungsflohmarkt gemacht.

00:08:47: Das war eine witzige Erfahrung.

00:08:49: Wir haben einfach paar Kicks hingestellt, Kaffee gekocht und haben gesagt wer Bock hat kommt vorbei.

00:08:54: Und nehmt mit was ihr seht in unserer Wohnung weil wir mussten soviel wie möglich loswerden die Möglichkeit ein paar kleine Sachen einzulagern in der Garage.

00:09:02: aber im Großteil mussten wir einfach verkaufen und jetzt sind halt die Leute dort gekommen, haben Kaffee getrunken und sind mit unseren grünen Pflanzen und einem Hocker oder mit dem Sofa wieder gegangen.

00:09:11: Und so war dann nach den Wohnungsflächen unser Bude fast leer.

00:09:14: Nur den Tisch wollten sie halt nie mitnehmen.

00:09:15: Wir haben

00:09:16: schon damals festgestellt das es wirklich noch eine Holzplatte ist mit vier Beben.

00:09:19: Wobei da damals viel besser war.

00:09:21: aber... Ich glaube, den wollten wir auch nicht loswerden.

00:09:23: Weil es ist schon cool ein großer Tisch.

00:09:24: Den kann man zwei mal ausziehen und dann kannst du jetzt zu zwölf dran sitzen.

00:09:27: Eine generelle Tische ist durchaus eine sinnvolle Erfindung.

00:09:29: Kannst du noch ganz dran essen?

00:09:30: Ganz dran sitzen!

00:09:32: Hast du dann geguckt was ein großer Tisch bei IKEA kostet?

00:09:34: Den wollen wir nicht loswärmen.

00:09:35: Keine Ahnung ich habe meistens auf welche Gebrauchte bei Ebayt Leinarn zeigen.

00:09:39: Ich bin ja so Fan von alten Möbeln, die mir selber so belauferarbeitet.

00:09:43: Und da keine Ahnung unseren Tisch... Nee, der ist uns sogar ins Behen geschnappt von der Verwandtschaft her.

00:09:48: Die hat noch so ein Derkit-Uhr auszuziehen.

00:09:49: da kannst du auch zwölf Mann ran setzen.

00:09:52: aber Risch Eiche!

00:09:53: Risch geil das Ding.

00:09:53: Vielleicht musst du mich mal beraten beim Tischkauf.

00:09:56: Aber jetzt zurück zum Umzug genau in den Zimmer nach Israel und das war schon spannend.

00:10:00: unser großer also damals unser einziges Kind.

00:10:03: Da musste ich dann dort im Kindergarten die Englisch Arabisch gesprochen haben der konnte von beiden Sprachen kein Wort.

00:10:08: Das war schon wirklich für ihn krass.

00:10:11: So dieses Ankommen war echt schwer Ich weiß, aber hat das dann echt schnell gelernt?

00:10:15: Zum Beispiel immer noch fertig war auf dem Klo.

00:10:16: Als Kind ruft man ja dann.

00:10:18: Da hat er immer gerufen, I'm finished!

00:10:21: Und da muss man mal anfischen.

00:10:21: Also eigentlich

00:10:22: hat er nie angefangen Arabisch zu regnen.

00:10:24: Doch auch.

00:10:24: Die haben so arabische Kinderlieder gelernt und so.

00:10:27: Das konnte er dann schon ein bisschen, aber alles wird er vergessen... Naja, und auch so.

00:10:31: die Kultur ist natürlich krass.

00:10:33: Wir haben dann in einem Zimmer gelebt zu Tritt.

00:10:35: Selbst wenn wir abends sehr geguckt haben hat unsere Kind neben uns geschlafen, da hatten wir immer mit Kopfhörern angehört oder so.

00:10:40: Es war schon alles üblich eng.

00:10:41: also das war eigentlich für ein Voluntär gedacht, wir haben dort zu Trit gewohnt und noch so.

00:10:45: die Buden sind nicht dicht.

00:10:47: im Winter hast du dann halt draußen... Also Winter?

00:10:49: Das is'n nicht wie unser Winter aber du weißt halt draußen fifteen Grad und drinnen fifteen Grad!

00:10:53: Und du kannst nicht gescheit heizen, man hat nur so einen... Für den Steckdose so eine Mini Elektro-Heizer.

00:10:58: Das war schon krass, auch kalt aber es war trotzdem auch üblich.

00:11:01: schön und eine übeswärtsvolle Erfahrung die Kultur des Landen, die jüdischen Feste und so alles mal kennenzulernen.

00:11:08: Genau von Israel sind wir dann hier hergezogen nach Drebach wo wir jetzt sitzen.

00:11:12: genau haben die Wohnung von meinen Schwiegereltern ausgebaut.

00:11:15: Die sind in die kleinere Wohnung von der Omai gezogen Und hier wohn man jetzt.

00:11:20: Aber jetzt nochmal kurz... Entschuldigung, aber nochmal kurz zurück zur Israele.

00:11:24: Hattet ihr da irgendwie verrücktes Viehzeug, dass da was ist ich?

00:11:27: Ich stelle mir da... Keine Ahnung.

00:11:29: Ich war tatsächlich selber noch nie in Israel, würde gerne mal hin aber ich stell mir davor da kriechen irgendwelche Schlangen und dann sagst du das die Tür nicht so richtig dicht war.

00:11:36: also was kriegste denn dort rein?

00:11:37: Also was lebt dann auch drin?

00:11:39: Da könne ich ja nur jetzt den Vodkast wahrscheinlich drüber reden.

00:11:41: Aber was wir sehr viel hatten waren Ameisen weil einfach wie gesagt nichts dicht war.

00:11:47: Das Gute war aber, wir hatten auch Geckos und die haben die Ameisen gefressen.

00:11:50: Am Anfang habe ich noch versucht... Die rennen ja so schnell an der Decke lang.

00:11:54: Am ersten Mal haben wir übste Panik gekriegt, wenn du irgendwie abends im Bett liegst und wirst den Augen schon zumachen und siehst da bewegt sich was!

00:12:01: Weil man sich vorstellt, die Krabbeln der nachts in den Mund oder so.

00:12:04: Das ist ja Käse!

00:12:05: Die haben viel mehr Angst als wir selber.

00:12:06: Genau das war schon krass und du kriegst sie auch nicht gefangen.

00:12:08: ich habe das am Anfang versucht.

00:12:10: aber die anderen Voluntäre die im Keller gewohnt haben, die hatten auch Taranteln Und weil es auch krass war auf denen... Wir haben am Rand der Wüste gewohnd.

00:12:17: Da sind noch immer mal so Schakale einfach aus der Wüsste gekommen.

00:12:20: Die haben uns auch gesagt In der Zeit wo's trocken is, wo ihr nichts zu fressen find habt immer ein Stein an der Tasche raus geht Weil manchmal greifen dich halt die Schakalen an.

00:12:28: Unsere Nachbarn, da waren wirklich ein Rudel-Schakale sind auf den losgegangen und er hat aber nichts.

00:12:33: Ken Stein hat aus seinen Grill genommen und auf die Schakale geworfen, es hat eine schöne Geschärfe.

00:12:38: Der hatte kein Stein oder einen Grill einstecken gehabt?

00:12:40: In der Grillstandard gerade rum, da hat er halt mit diesem Blechgrill nach den Schakalen geworben.

00:12:44: dann sind sie halt erstmal weggerannt.

00:12:46: Also freut ihr hört schon wenn ihr mal in Israel zu Gast seid Und ihr wollt euer Handy nicht verlieren und das nach Schakalen werfen, dann habt immer ein Stein in der Hosentasche.

00:12:54: Das ist wieder so'n Learning fürs Leben.

00:12:56: Ja,

00:12:56: Learning fürs leben!

00:12:57: Und vor allem Gürtel in der Hose weil es sonst kann's auch sein wenn du Stein in die Hosentrasche hast.

00:13:01: Kommen wir zum Bibeltext würde ich sagen.

00:13:03: Genau

00:13:03: Ich lese uns den mal vor aber vorher beten wir natürlich noch.

00:13:07: Jesus wir wollen dir Dankes sagen dass wir an deinem Wort lesen dürfen.

00:13:10: Danke, dass Du zu uns sprichst.

00:13:12: Danke, das Dein Wort lebendig ist und uns auch heute noch was zu sagen hatten!

00:13:15: So beten wir um Dein Geist, dass du uns Deinen Wort erlernst ins Herz legst.

00:13:20: Auch für jeden Zuhörer bieten wir, dass es etwas bewirkt und das Du zu Uns sprichest.

00:13:25: Amen!

00:13:26: Ich lese uns aus Erstemose XII die Verse Zehn bis Dreiundzwanzig.

00:13:31: Abraham und Sarai in Ägypten.

00:13:33: Es kam aber eine Hungersnot in das Land.

00:13:35: Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte.

00:13:41: Denn der Hunger war groß im Land und als er nah an Ägypte war, sprach er zu Sarahi seiner Frau, siehe ich weiß das du eine schöne Frau bist!

00:13:49: Wenn dich nun die Ägypter sehen so werden Sie sagen, das ist seine Frau und werden mich umbringen und Dich leben lassen.

00:13:56: So sage doch Du seiest meine Schwester, auf das mir Swola gehe um Deine Twillen.

00:14:03: Als nun Abraham nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass seine Frau sehr schön war.

00:14:08: Und die Großen des Pfarrers sahen sie und priesen sie vor ihm – da wurde es sie in das Haus des Pfahrers ausgebracht!

00:14:14: Und er tat Abraham Gutes um ihre Zwillen, und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Esellin und Kamelä.

00:14:22: Aber der Herr plagte den Pfachero und sein Haus mit großen Blagen um Saarays Abrahams Frau

00:14:28: willen.".

00:14:29: Da rief der Pfarrer Abram zu sich und sprach, warum hast du mir das angetan?

00:14:33: Warum sagtest du mir nicht dass sie deine Frau ist.

00:14:36: Warum sprachst du sie ist meine Schwester so dass ich sie mir zur Frau nahm.

00:14:41: Und nun siehe da hast du deine frau.

00:14:43: nimm sie und zieh hin und der Pfahrer bestellte leute um seinet will dass ihnen begleiten und seine frau und alles was er hatte.

00:14:51: Wir wollen es auch dieses mal wieder so handhaben jeder von uns zwei Punkte sich so vorgenommen hat, wo wir hingeblieben sind die wir euch gerne mitgeben wollen.

00:15:00: und am Ende gibt es dann auch wieder die Nuggets.

00:15:02: Wobei meine Frau schon gesagt hat Nuggetz sie dachte da an so Chicken-Nuggets.

00:15:06: Also falls ihr das bisher falsch verstanden habt zwei Folgen lang Wir reden nicht von Chicken-nuggets, wir reden von Gold-nuggets also Bergwerk, Krabben nuggets finden Genau!

00:15:19: So viel dazu.

00:15:20: Ich bin tatsächlich hingebliebend direkt am ersten Fers.

00:15:23: Da heißt es, es kam aber eine Hungersnot in das Land.

00:15:27: Und ich musste so denken, Edda Abraham, der wurde von Gott ja berufen als er noch ein Ohr in Caldea gelebt hat, hat Gott ihn ja berufend gesagt, hey Abraham du sollst ausziehen wo du jetzt wohnst aus dieser Großstadt.

00:15:38: Ich will dich einen Land bringen was ich dir geben will.

00:15:41: Ich werde dich segnen!

00:15:42: Ich will deine Nachkommenssegnen.

00:15:43: Das ist halt die ganze Tage zuvor jetzt gelesen worden.

00:15:47: und Jetzt tut er alles was Gott von ihm will.

00:15:50: und dann heißt es hier, Es kam eine Hungernot.

00:15:53: Und ich habe so gedacht, oftmals denkt man ja so, wenn du mit Gott unterwegs bist oder Jesus an deiner Seite hast dann läuft alles tippi-toppi.

00:16:03: Dein Leben geht zu steil berghoch.

00:16:05: Alles läuft was du dir wünschst.

00:16:06: Wenn mal was nicht läuft, kurzes Gebet und es läuft wieder.

00:16:10: Es gibt tatsächlich auch Christen die es irgendwie vom Glauben denken Solange Gott ihnen etwas bringt.

00:16:16: Im Sinne von mein Leben läuft so wie ich es mir vorgestellt habe.

00:16:20: in dem Moment folge ich Gott nach Und was, wenn das plötzlich nicht mehr so ist?

00:16:23: Das passiert ja bei dem Abraham.

00:16:25: Es kommt eine Hungersnote!

00:16:26: Obwohl er alles richtig gemacht hat, obwohl Gott ihn berufen hat... ...obwohl er das tun wollte, was Gott von ihm wollte... Geräte jetzt in einer Lebenssituation die im wahrsten Sinne des Wortes scheiße ist.

00:16:40: Also das war so ein Gedanke den ich gleich am Anfang hatte und dann dachte ich aber auch, dass dieser Verser nach der mit der Hungersnot zusammenhängt, der Abraham versucht selber zu lösen.

00:16:52: Also es kommt die Hummersnot in dem Land, wo drei Pferze vorneweg Gott gesagt hat hier bist du richtig.

00:16:59: Hier ist der Ort den ich dir geben will.

00:17:01: Dann kommen diese Hummersnut und dann überlegt Abraham wie könnte ich das lösen des Problems?

00:17:07: Wie kriege ich meinen Bauch wieder gefüllt?

00:17:10: Und anstatt mit Gott darüber zu reden und zu sagen hey Gott Du hast mich doch hergeschickt kannst Du mich nicht auch versorgen.

00:17:17: Überlegt er sich lasst doch nach Ägypten ziehen.

00:17:19: Also denkst du das größere Vertrauen wäre gewesen dort zu bleiben?

00:17:22: Genau.

00:17:23: Also ich denke, das größere Vertrauen wäre gewesen in diesem Land zu bleiben und vor Gott zu kommen und zu sagen, ey, Gott versorg mich!

00:17:29: Ey du hast mir das Land gegeben, gib mir das was ich brauche.

00:17:33: Ich meine es haben die Israeliten ja in der Wüste damals oder später.

00:17:36: dann haben das ja genauso erlebt.

00:17:38: Die waren in der wüste Es war nix da.

00:17:41: Die haben sich an Mose gewendet.

00:17:42: Mose hat sich an Gott gewendelt Und Gott hat Wachteln geschickt Nachdem sie Fleisch wollten Was er aufsammeln konnten jeden Frühjahr Und so ähnlich?

00:17:50: Keine Ahnung.

00:17:51: Also es steht ja hier nicht drin.

00:17:52: Es können natürlich genauso gut sein, dass Gott sagt Zieh nach Ägypten aber man liest es eben hernehmen und wenn man dann sieht was in Ägypte auf ihn zukommt, wäre das auf jeden Fall eine spannende Geschichte ob Gott das überhaupt wollte.

00:18:04: Und ich habe halt so gedacht wie versuchen wir so Probleme zu lösen?

00:18:07: Also gehen wir die Schwierigkeiten im Alltag mit Gott an oder durchdenken wir alles selber und machen halt das was wir wollen, was wir für richtig halten oder beziehen wir Gott auch bei unseren Überlegungen ein?

00:18:20: Und im Grunde geht es ja hier darum, dass Essen knapp ist.

00:18:24: Man könnte ja sagen, Essen hat ja mit Klaube gar nichts zu tun und ich glaube so machen wir's sehr oftmals auch in unserem Leben, in unserem Glaubensleben auch das wir sagen Das ist ein typisches Arbeitsfeld Gottes, das hat mit Klaus etwas zu tun... ...und das ist was anderes!

00:18:39: Wenn man aber mal die Bibel als Gesamtes sieht und diese Geschichten von Menschen und was sie mit Gott erleben dann gibt´s nie dass sozusagen was Gott nichts angeht und das ist das, was Gott etwas angeht.

00:18:51: Man entdeckt eigentlich immer wieder Menschen die sagen selbst mit Essen, selbst mit Leidung, selbst die größten Belanglosigkeiten, die so in meinem Alltag da sind.

00:19:00: Ich will Gott damit hineinnehmen.

00:19:02: Ja und selbst diese Bereiche wo man sagt es ist vielleicht so Gottes Bereich also zum Beispiel Gesundheit würde ich sagen so ein Bereich wo viele dann vielleicht anfangen zu beten.

00:19:11: aber selbst da ist es ja nicht so, dass es diese Logik gibt.

00:19:14: wenn du glaubst wird alles gut.

00:19:17: Also das wird manchmal gelehrt, es ist so typisch amerikanisches Wohlstandserfangee und wenn du genug glaubst und genug betest wirst du nicht krank und wirst dich auch mut erleben.

00:19:26: aber es ist ja Käse also selbst der große Abraham unter Krasse Paulos wo ich den nicht unterstellen würde.

00:19:32: die haben zu wenig geglaubt erleben Schwachheit und erleben schlechte Momente und den Stachel im Fleisch oder wie es auch immer heißt.

00:19:42: Das gibt es kein Zusammenhang.

00:19:43: Uns verspricht Gott nicht, wenn du glaubst ist alles

00:19:46: gut.".

00:19:47: Genau!

00:19:47: Gott begleitet uns nur an jeden Punkt unseres Alltags.

00:19:50: Also selbst wenn mir das schlecht geht dann hat Gott versprochen bei mir zu sein, wenn ich ihm vertraue.

00:19:55: aber er hat mir nie versprochen als Wortierender Welt alles perfekt sein und alles super laufen sondern da gibt's auch Schwierigkeiten mitunter.

00:20:03: Ich fand es ganz cool, wir hatten mal so ein Pfarrer aus einer Geschichte erzählt weil du sagst jetzt mit Krankheit dass der in seinen Ort eine Frau hatte Und wenn die krank waren, also es war so ein langgezogenes Dorf.

00:20:14: In der Mitte war's Pfarrhaus und am Ende des Dorfes war der Arzt.

00:20:19: Ja.

00:20:19: Und immer wenn sie krank wurden hat er erst ihr Fahrrad gestoppt beim Pfarrer und hat mit dem Pfarrger gebetet und gesagt ich hab jetzt Schnuppen oder ich habe eine Krippe oder was auch immer können wir mal beten.

00:20:28: Ah.

00:20:29: Und wenns nicht gleich besser war ist er wieder auf euer Fahrrad und ist weiter zum Arzt gefahren.

00:20:34: Ich finde das meinte ich eben noch Alles, was mir am Alltag so gerade wichtig ist oder was mir gerade Schwierigkeiten macht auch immer Gott damit reinholen.

00:20:44: So diese Perspektive Gottes da mit reinnehmen und sagen Ey ihm kann ich es als erstes sagen Da muss ich noch nirgendwo hinfahren.

00:20:50: Und den scheinbar alltäglichkeiten des Lebens

00:20:53: Guter Punkt

00:20:54: Sind wir jetzt ganz schön weit weggekommen hier von der Hungersnot?

00:20:57: Ja aber Ist doch okay.

00:20:58: Aber was war denn dein erster Punkt?

00:21:00: Meinerster Punkt Ich bin im Vers zwölf hingeblieben wo der quasi lügt oder auch seiner Frau sagt hier lüg mit mir, wir finden da sonst habe ich Angst um mein Leben.

00:21:10: Und zum einen finde es krass das heißt immer Not zeigt Charakter.

00:21:14: also da wo er auf einmal Angst kriegt hält er sich nicht mehr so krass an Gott und lebt nicht mehr dieses Vertrauen, was man die Fresse vorher noch lesen kann.

00:21:22: Wo er einfach Gott sagt geh und er geht hier kriegt auf einmal Angst zieht einen mächtigen Feind Und da kommt doch irgendwie auch diese dunklen Seiten des Charakters vor.

00:21:31: Das fand ich schon zum guten Punkt weil ich glaube das ist heute noch genauso dass in den Phasen wo man gestresst ist und wo gerade alles beschissen läuft Dass sich dort zeigt wie reif ist mein Charakter wirklich und manchmal kommen dann auch die Seite die irgendwie nicht so gesund ist.

00:21:46: Und was sie mich aber auch noch gefragt hat bei dem gleichen Fers, gibt es irgendwie auch gute Lügen?

00:21:51: Also das klingt vielleicht doof, aber Abram hätte ja auch argumentieren können und sagen ich will dass Gott das Plan passiert und warum lüge ich jetzt um mich zu schützen?

00:22:03: also ich glaube das selber nicht wirklich, aber ich finde dies auch nicht ganz abwegig.

00:22:07: den Gedanken und ich denke solche Kompromisse bastelt man sich selber.

00:22:11: Aber gleichzeitig weiß ich auch die Antwort irgendwie drauf, das hast du ja schon mit der Hungersnot gesagt.

00:22:15: Am Ende ist es trotzdem irgendwie mangelndes Vertrauen, dass Gott es hätte so gut machen können und er baut sich so selber einen Plan.

00:22:22: Ich habe Angst, dass Gottes nicht gut macht, darum sage ich jetzt, es ist meine Schwester.

00:22:28: Wobei Fanfekt an dieser Stelle eine kenne vollständige Lüge, dann müsste mal über Halbwahrheiten reden... Es ist tatsächlich seine Halbschwester!

00:22:39: Von daher hat er ja nie vollkommen gelogen, aber in dem Bezug um den es hier wirklich ging war's eine reine Lüge.

00:22:45: Also er war ja mit seiner Halbschwester praktisch verheiratet und hat aber nur den Aspekt der Schwester groß herausgestellt.

00:22:52: Er hatte nicht gesagt als Halbschwester sondern das ist seine Schwester.

00:22:56: Das fand ich ganz cool!

00:22:57: Das hatt' ich heute gelesen, das wusste ich vorher auch nie... dass sie seine Halbsschwester waren.

00:23:01: Ich hab die Frage dann noch so ein bisschen einen Alltag weiter gedacht, dieses wo is´s im Alltag offen?

00:23:07: manchmal schwerer die Wahrheit zu sagen.

00:23:09: Also wo denkt man vielleicht auch aus Liebe oder um das Gute zu tun, lügig?

00:23:13: Also klassisches Beispiel Die Oma schenkt den irgendeinen Polofer der scheiße aussieht.

00:23:19: Ich sag dann trotzdem oh danke oma cool.

00:23:22: also man kann da natürlich auch so eine halbwahrheit machen.

00:23:24: So tun es wird er sich freuen aber nicht aussprechen der ist schön weil das wäre wirklich gelogen.

00:23:29: Oder man sagt zum beispiel Ohren polo war wollte ich so schon immer mal haben

00:23:33: Was nicht gelogen ist.

00:23:34: Punkt, Punkt!

00:23:35: Aber der ist so hässlich den würde ich nie im Leben anziehen.

00:23:38: Den Teil sagt man da nicht, aber das ist eine Halbwahrheit.

00:23:41: Ich habe zum Beispiel so ein Oma ein Beispiel.

00:23:43: Meine Oma hat mir immer... Also was heißt immer?

00:23:45: Aber jahrelang Rumkugeln geschenkt.

00:23:47: Kennst du Rumkuggeln?

00:23:48: Ich kann mir das vorstellen, aber so risch wäre ich näher.

00:23:51: Schmeckt in jedem Fall nicht besonders.

00:23:52: Ist das

00:23:52: nicht die Hallorenne hier?

00:23:54: Hallo, hallo Kugel aus Hallenlöten

00:23:55: verloren?

00:23:56: Nein, das ist keine Ahnung.

00:23:58: Das ist halt auch mit so einer Schnapsprei-Füllung und die haben wir echt nie geschmeckt.

00:24:02: Und ich hab immer gesagt, oh danke Oma, cool ist schön.

00:24:06: Aber irgendwann habe ich gesagt seit drei Jahren kriege ich immer Weihnachten und Geburtstag was man nicht schmeckt.

00:24:12: Ich bin jetzt mal ehrlich!

00:24:13: Und dann hat dann einfach Oma ganz ehrlich die Rumkugeln schmecken mir eigentlich gar nicht so recht.

00:24:18: Schenken wir da einfach ein paar saure Gummibärchen Dann machst du mich glücklich!

00:24:23: kriege ich saurogummibärchen und freue mich jedes mal.

00:24:25: Und es war gar nicht so schwer, aber ich habe mir viel zu sehr einen Kopf gemacht, dass der Beziehung zu meiner Oma schadet oder das die mich dann als undankbar wahrnimmt...

00:24:37: Ich hätte

00:24:37: schon drei Jahre länger sauro-gummipärchen essen können wenn ich den Mut zur Wahrheit gehabt hätte.

00:24:43: Genau!

00:24:43: Und ich glaube das ist in Epheser vier vers fünfzehn steht.

00:24:47: ja auch dieses sagt die Wahrheit in Liebe und ich glaube da brauchst irgendwie beides.

00:24:51: also Man kann denke ich auch, was eine harte Wahrheit ist trotzdem in Liebe gut formuliert sagen.

00:24:58: In diesem Vertrauen das auf der Wahrheit immer ein Segen liegt und dass zu lügen eigentlich nie gut sein kann, nicht der göttliche Weg ist ne Situation zu lösen.

00:25:08: Und gleichzeitig Wahrheit in Liebe bedeutet auch nicht, dass sich immer die Wahrheit aussprechen durch den Stadtlauf und Sachen du hast ne scheiß Frisur.

00:25:15: also Ich muss ja nicht immer Aussprechen was ich MC oder wahrnehmen, das hat ja auch nichts mit Wahrheit in Liebe zu tun.

00:25:22: Da fand ich diesen Vers irgendwie hilfreich.

00:25:25: Sondern eher wenn es darum geht, wenn mich jemand anspricht und was konkretes fragt oder mir etwas anbietet dass sich dann auch gerade der Wahrheit bleibt?

00:25:31: Ja auch mal eine ehrliche Kritik.

00:25:33: also es gibt ja so Leute wo man weiß wenn ich die frage wie fandest du das wo man weiss die sagen immer das war gut weil die gar nicht das können was ehrlich zu sagen die würden selbst wenn sie's beschissen fanden nicht sagen das fand ich nicht gut Und das ist dann ja auch nichts wert, das Wort irgendwie.

00:25:48: Weißt du was ich meine?

00:25:49: Das hilft

00:25:49: dir ja auch nie weiter, ne?

00:25:50: Genau!

00:25:50: Wenn du gerade eine ehrliche Kritik suchst, noch gerade zu unserem Podcast bis jetzt kam nur gute Kritik, war halt so einfach mal eine eherliche Kritik weil dann kannst du auch Dinge ändern und kannst sagen hey hast man drauf versucht mal hochdurch zu...

00:26:02: Das wird schwierig.

00:26:04: Ja da müssen wir dann ehrlich zurück sagen Wir versuchen's aber wir werden es nicht uns wirds nicht gelingen.

00:26:09: Ich empfand das ja relativ hochdeutsch, was wir machen bis der erste Kommentar ungefähr war.

00:26:14: Man müsste es übersetzen für jemanden.

00:26:16: Ja aber

00:26:17: das ist jetzt zwei in eins bei unserem Podcast.

00:26:19: Du lernst sexisch und du erfährst das auch so viel.

00:26:22: Das ist ein Bildungsprogramm hier.

00:26:24: Mach mal weiter mit deinem zweiten Punkt!

00:26:25: Wir kommen halt ganz schön ins Slaubmann.

00:26:27: Ja sorry, sorry, Sorry.

00:26:29: Und zwar der zweite Punkt, der mir aufgefallen ist... Der Pfarrerurm, der nimmt ihr dann die Sarah sozusagen zur Frau in seinen Haaren auf, also da hatte Nino einer so und da hat er viele.

00:26:40: Und der bedankt sich für diese Frau, indem er dem Abraham Haufen Viehzeug gibt.

00:26:45: Also irgendwelche Schafe und was steht hier noch?

00:26:48: Ziegen... Also eine richtig große Herde als Dankbarkeit!

00:26:52: Und dann kommt das ja raus.

00:26:55: Der Pfarrer kriegt die richtige Probleme mit Gott Das heißt ergibt Sarah wieder an Abraham zurück zieht aber nicht die Geschenke wieder ein sondern der behält, dass der Abraham darf einfach alles behalten Und er kriegt sogar noch so ein Geleiht bis zur Grenze.

00:27:08: Also bitte das Land wieder verlassen, ist ja in Ägypten nicht mehr erwünscht und hat aber plötzlich einfach mal seinen Besitztum übelst vergrößert.

00:27:17: Ich habe so gedacht wenn man mal überlegt wie die ganze Sache losgegangen ist.

00:27:20: der Abraham hört eigentlich nicht auf Gott in zweifacher Hinsicht.

00:27:25: anstatt in der Hungersnot zu fragen Gott was willst du dass ich jetzt tu?

00:27:30: Sagt er von sich aus ich gehe nach Ägypte.

00:27:33: dann kommt diese zweite Sünde, wenn man so will.

00:27:35: Er lügt indem er seine Frau, seine Schwester ausgibt und trotzdem geht er als reicher Mann aus diesem Land wieder raus.

00:27:44: Und das finde ich für mich eine Logik Gottes.

00:27:47: Dass selbst wenn Dinge in meinem Leben schieflaufen Selbst wenn ich Dinge vermasselt habe Wenn ich meine Oh jetzt hast du dir selber alles verbaut durch deine eigene Dummheit.

00:27:56: Es wird immer wieder so treu und so großzügig trotzdem wieder zu beschenken.

00:28:04: Also es gibt nicht den einen Weg Gottes und wenn wir den verlassen, dann geht's nicht weiter sondern Gott kann aus allen Irrwegen unsererseits wieder ein guten Weg machen und kann uns wieder beschenken in dem selbst in dem was schiefgelaufen ist.

00:28:20: Ich bleibe bei meinem zweiten Punkt immer noch an einem gleichen Fersich habe da irgendwie länger darüber nachgedacht über diese Lüge und ich glaube was noch dahinter steht.

00:28:28: wo ich länger drüber nachgedauert hab is die Frage Wem setzt du die Krone auf?

00:28:33: Also, ich glaube Abram hat dort Menschenfeucht.

00:28:37: Und in dem Moment ist die Angst das was seine Entscheidung bestimmt und man musste es ja mal ein bisschen weiter denken.

00:28:45: also er lügt Ja Aber er gibt ja auch seine Frau, die ihr liebt und schön findet.

00:28:50: Das steht das sogar in dem Text einfach hin Und lebt damit es vielleicht irgendein anderer Typ mit der schläft Dass die vergewaltigt werden könnte was auch immer bloß um seiner Haut zu retten.

00:28:59: Es ist eigentlich eine richtige Arschlochaktion von Abraham aber Er macht sowas aus Angst und ich glaube dass Aus angst immer dumme Entscheidungen kommen.

00:29:07: also wenn in angst so ne Entscheidung bewegt wird immer Miss dabei rauskommen und gleichzeitig glaube ich, dass wir ja immer irgendjemand die Krone aufsetzen.

00:29:16: Also wenn wir ein Gott nicht fürchten... Ich finde Gottesfurcht ist so ein schwieriges Wort, darum finde ich das mit der Krone eigentlich ganz cooler Vergleich.

00:29:23: aber wenn Gott fürchten, dann setzten wir ihm die Krone auf und dann hätte Abram auch anders gehandelt.

00:29:30: Dann hätte er gewusst ich bin vor allen Dingen vor Gott rechenschaftschuldig Und er ist groß und kann eine Lösung finden dass ich hier nicht wegen meiner hübschen frau umgebracht werde Aber weil er die Gottesfurcht nicht hat geht die krone von Gott wo es sein sollte zu den menschen und da trifft ne dumme Entscheidung Und ich glaube, das ist so eine Grundregel dass wir immer irgendjemand die Krone aufsetzen.

00:29:52: Ich glaube ganz vieles in unserem Leben ist von ein von beiden bestimmt entweder von Menschenfurcht oder von Gottesfurchte und ich keine Ahnung wie oft habe ich schon darüber nachgedacht.

00:30:01: Was muss ich jetzt in dem und dem Kreis sagen, um gut anzukommen?

00:30:05: Und man verbiegt sich dann.

00:30:07: Man steht vielleicht gar nicht zu seinen eigenen Werden oder Idealen und vergisst dann vielleicht auch Gott in dieser Situation.

00:30:13: Er steht nicht zu ihm ist vielleicht nicht mutig zu seinem Glauben zu stehen weil wir viel zu sehr fürchtet was die anderen Menschen von einem denken.

00:30:20: Ich finde damit wird nämlich auch diese Geschichte die dort natürlich ein krasses Beispiel hat aber übelst nahe an unserem Leben weil wir, glaube ich ständig vor dieser Entscheidung stehen.

00:30:29: was ist uns jetzt gerade wichtiger?

00:30:31: Was Gott von uns denkt oder was Menschen von uns denken.

00:30:34: Ich habe dazu noch ein geniales Zitat gefunden das ich kurz vorlesen muss.

00:30:37: Das ist von Oswald Chambers und er sagt es bemerkenswerter an Gott ist dass wenn du ihn fürchtest Du nichts anderes fürchten musst Während Wenn du Gott nicht fürchtetst du alles Anderes fürchten wirst.

00:30:51: Ein bisschen kompliziert aber er sagt wenn du Gott fürchttest dann verlieren diese anderen Sachen an Bedeutung.

00:30:57: Wenn wir verstehen, wie groß Gott ist, sind auf einmal die anderen Sachen nicht mehr so relevant.

00:31:03: und wenn wir Gott aber nicht fürchten, werden alle anderen Sachen die Macht haben uns in Angst zu bringen.

00:31:09: Und ich glaube dass wir heute in unglaublich vielen Ängsten leben, vor der Zukunft, vor Krieg, keine Ahnung was wird mit unserer Umwelt-Klimakatastrophe?

00:31:18: Vieles ist ja auch wirklich... Schlimm, das will ich jetzt nicht runterreden.

00:31:22: Aber immer in so einer Angst zu leben oder auch mit Angst Politik zu machen finde ich einfach nicht gesund.

00:31:28: und es gelingt glaube ich nur eine Welt die Gott an so vielen Stellen vergessen hat dass er über den Ding steht und dass er zuerst zu fürchten ist.

00:31:36: Ich habe letzten Sonntag gepredigt über Hezekiel der sich vor Gott in den Staub wirft Und so ein Zitat daraus als da predigt worden oder so eine Quintessenz Wer vor Gott kniet wer sich vor gott niederwirft Der kann vor allen anderen gerade stehen.

00:31:50: Da kann in dieser Welt gerade stehen, wer sich für Gott nicht niederwirft, der wird letztendlich vor allen andern Griechen, vor Äthiologien und Parteien, vor Menschen schlussendlich.

00:32:01: Es gibt keinen dazwischen wirklich.

00:32:03: Ja ich denke auch.

00:32:05: Kommen wir langsam zur Landung.

00:32:08: unsere beiden Nuggets.

00:32:10: Was hast denn du für ein Nucket mitgebracht heute?

00:32:12: Ich würde das Nuckett aus diesem letzten Punkt machen und das euch auch als Challenge mal mit auf den Weg geben.

00:32:18: So bei diesen ganz alltäglichen Entscheidungen einfach sich einmal die Frage stellen, wer hat in diesem Moment gerade die Krone auf?

00:32:25: also wie oft denkst Du drüber nach?

00:32:28: Wie kommt das gerade bei anderen an?

00:32:30: Bei dem was Du postest oder anziehst oder machst oder kaufst?

00:32:34: und wie oft bestimmt ich dieser Gedanke, wie findet Gott das gerade?

00:32:37: Und ich glaube dort wird es nämlich ganz praktisch.

00:32:40: Ich denke wir versenken unglaublich viel Energie damit Menschen zu gefallen denen dass aber eigentlich scheißegal ist.

00:32:47: also ich glaube oft denken wir das ist den anderen super wichtig aber meistens ist es denn einfach scheiß egal und die würden viel mehr schätzen wenn mir manchmal ärlicher werden und würden zu unseren Überzeugungen stehen uns nicht ständig verbiegen um irgendwie für andere gut dazustehen.

00:33:03: Das sage ich mir selber genauso, weil ich viel zu oft in den Kopf mache was andere Menschen von mir denken und ich will das viel mehr lernen Gott da die Krone aufzusetzen.

00:33:12: Ihn noch großzumachen in meinem Leben und dass meine Entscheidungen von ihm geprägt sind.

00:33:16: und das ist denke ich auch eine Challenge für jeden Hörer.

00:33:19: Ja mein Nugget ähm... Ich greife tatsächlich etwas auf was du heute mitgegeben hast dieses Thema Lügen und hab so gedacht ey das sind ja oftmals ganz kleine Lügen im Alltag Und mein Nugget wäre sich bewusst mal ne Woche her auf sich selbst zu achten und zu gucken, an welchen Stellen tendiere ich eigentlich etwas Falsches zu sagen oder eine Lüge auszusprechen.

00:33:38: Das ist einfach nur mal in der Woche wirklich mal wahrnehmen bei sich selber und in dem nächsten Schritt vielleicht schon innerhalb der Woche, vielleicht aber dann eben in der zweiten Woche Mal zu gucken.

00:33:46: und jetzt will ich bewusst mal in Liebe die Wahrheit sagen wo ich sonst eigentlich tendiert hätte jetzt zu flungern.

00:33:53: Oder vielleicht an die Schüler einfach mal ausprobieren mal in einer Klassenarbeit In einer Leistungskontrolle ohne Spickzette durchzuziehen.

00:34:00: Gut, bleibt uns nur noch zu sagen.

00:34:02: Schicht im Schach!

00:34:03: Bis zum nächsten

00:34:06: Mal!

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