Folge 2 - "Mic Drop" des Zacharias ...

Shownotes

Diesmal geht es um unsere Beziehung zum Thema Musik und weshalb es problematisch sein kann, wenn deine Tanzpartnerin während der Tanzschule einen Kopf größer wird. Wir werfen natürlich auch wieder einen Blick in unseren Bibelleseplan: Den Lobgesang des Zacharias (Lukas 1, 67-80). Zwei alte weiße Männer reden über den feministischen Zugang zu diesem Text. Außerdem geht es um die Frage, ob man das Evangelium mit den beiden Sätzen: "Gott will dein Freund sein" oder "Du bist okay!" wirklich zusammenfassen kann. Am Ende gibt's 2 goldene Nuggets, die euch im Alltag weiterhelfen können. Hört gern mal rein und lasst Liebe da!

https://www.evjumab.de/seite/488139/download.html --> Hier findet ihr den dazugehörigen Bibelleseplan.

Der nächste Podcast erscheint am 02.03.2026. Bis dahin, wir hören uns.

Transkript anzeigen

00:00:04: Und damit begrüßen wir euch zur zweiten Folge unseres Podcasts.

00:00:16: Licht im Schacht, zwei Typen graben in der Bibel.

00:00:19: Glück auf, schön, dass ihr zum hoffentlich zweiten Mal dabei seid.

00:00:22: Die beiden Typen, das sind Lars und David.

00:00:25: Und heute ist tatsächlich der Tag, wo wir den ersten Podcast, also wo er ins weltweit Web rausgegangen ist.

00:00:31: Und ich habe heute früh schon mit meinem Sohn gesprochen, der hat es angehört, der Kommentar war, es war gut.

00:00:35: Ich habe gesagt, ich schäme irgendwie für deinen Papa.

00:00:38: Da habe ich gesagt, nee, also schäme muss ich nicht.

00:00:41: Wir könnten noch ein Blocker werden.

00:00:43: Und deswegen habe ich tatsächlich heute mal zwei Fragen mitgebracht für dich, die schon ganz gut passen zu dem, was heute an Text kommen wird.

00:00:51: Bist du bereit?

00:00:52: Ich

00:00:52: bin sowas von bereit.

00:00:53: Also Frage Nummer eins, würdest du lieber, also in dieser Kategorie, will ich dich gerne fragen, würdest du lieber... die ich nur noch tanzend bewegen können.

00:01:04: Also du kannst die mehr laufen, du kannst die mehr rennen, nicht springen, sondern nur noch tanzen, um irgendwie von A nach B zu kommen.

00:01:10: Oder würdest du lieber nur noch singend kommunizieren?

00:01:14: Ach du Scheiße.

00:01:16: Also beide sind ja natürlich furchtbar, aber ganz klar lieber singend kommunizieren.

00:01:21: Ich finde Tanzen wirklich furchtbar.

00:01:23: Also ich mochte das noch nie.

00:01:24: Ich habe für meine Frau zu Liebe zur Hochzeit mal getanzt, aber sonst geht es echt gar nicht.

00:01:30: Darum lieber singend kommunizieren.

00:01:33: Ich hab noch eine witzige Geschichte zum Tanzen.

00:01:35: Das soll ja locker sein.

00:01:39: In der Schule macht man Tanz groß.

00:01:41: Und bei mir, der Glas, haben wirklich alle mitgemacht.

00:01:44: Ich hatte gar keinen Bock.

00:01:45: Dann haben meine Eltern gesagt, das macht man, das gehört irgendwie dazu.

00:01:48: Wir müssen Walzer können, das ist eine Gemeinbildung.

00:01:50: Habe ich dort mitgemacht, hatte echt wenig Lust.

00:01:52: Und meine Tanzpartnerin, das ist wirklich witzig.

00:01:55: Als wir angefangen haben, wir waren gleich groß.

00:01:57: Und das geht ja über so ein Jahr dieser Tanzkurs in der Schule.

00:02:01: Und am Ende dieses Jahres war die wirklich fast ein Kopf größer als ich.

00:02:04: Und dann noch zu diesem Abschlussball hatte sich noch hohe Schuhe an.

00:02:09: Und ich habe mich wirklich komplett mit dem Ausschnitt getanzt.

00:02:11: Also meine Augen waren noch für ihr hieres Ausschnitt.

00:02:14: Und mich haben alle damit aufgezogen.

00:02:15: Es war super unangenehm generell zu tanzen und dann noch mit dem Ausschnitt zu tanzen war noch unangenehmer.

00:02:21: Haben deine Eltern Bilderwinsten gemacht?

00:02:23: Ich hoffe,

00:02:24: die gibt's nicht mehr.

00:02:25: Ich hab das versucht, zu löschen, die Erinnerung.

00:02:27: Das

00:02:27: würd ich mir gerne mal reinziehen.

00:02:29: Aber was würdest du sagen?

00:02:30: Lieber singend, kommunizieren oder tanzen, bewegen?

00:02:32: Naja, ich hab jetzt bei der Frage daran gedacht, dass man dann auch tanzen kann.

00:02:36: Also, dass du das nicht lernen musst.

00:02:37: Du musst ja jetzt auch ... Nee, du überlegst ja, wie lauf ich jetzt hier raus?

00:02:41: Sondern du kannst es.

00:02:43: Von daher ... Okay.

00:02:44: Nee, ich glaube, ich würde dann lieber tanzen, mich ... Tanzen, mich bewegen.

00:02:48: Weil ich finde ja, was heißt Tanzen?

00:02:51: Du musst da nicht mit dem Walzer dann zur Tür raus tanzen.

00:02:53: Das ist ja vielleicht irgendwie geiler, moderner Tanz oder so.

00:02:56: Hände abtute Sky oder so.

00:02:58: Keine Ahnung.

00:02:59: Oder mit den Arten

00:03:00: schägen.

00:03:01: Du singst, ich tanze und genau.

00:03:03: Jetzt sollten wir uns so bewegen in Zukunft.

00:03:05: Zweite Frage.

00:03:06: Krass, ja.

00:03:07: Würdest du lieber nur noch in einer Musical-Welt leben?

00:03:09: Also es wird nur noch um dich herum gesungen und getanzt und du bist da mittendrin.

00:03:14: Oder würdest du lieber in einer Welt leben, wo es überhaupt keine Musik gibt?

00:03:16: Boah, ist auch schwer.

00:03:19: Aber ich glaube tatsächlich dann eher das Erste, so eine Musicalwelt.

00:03:22: Eigentlich finde ich Musical ist ganz cool, das ist noch so die Form von, keine Ahnung, also so Operette oder so war ich auch mal, das finde ich ganz furchtbar, die das auch rum jaulen.

00:03:31: Aber Musical hatte irgendwie noch was, das ist coole Musik und ich denke, das könnte ganz cool sein.

00:03:37: Und stille, also nie Musik ist auch furchtbar.

00:03:39: Also ich mag auch wirklich stille, da werde ich heute auch nochmal mehr dazu sagen.

00:03:43: Ich bin keiner, der immer Musik braucht, aber gar nicht, finde ich schon auch furchtbar.

00:03:47: Es ist vorsportlar, wenn du gar keine Musik hast, aber die Wahl zu haben zwischen nur noch Musiker.

00:03:52: Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich so Filme angucke, hat es ja manchmal bei so Disney-Filmen, wo dann viel zwischendrin irgendwie gesungen wurde, wo ich dann immer gedacht habe, ey... Alter, wann ist denn das Lied mal wieder zu Ende?

00:04:03: Oder wenn ich so an Asterix und Obelix denke, da gibt es diese Ägyptenfolge, wo der da träumt, glaube ich, ich habe das nicht mehr so genau vor Augen und dann schwimmt er in so einem Fasst oder Spier und es wird nur gesungen und nur mehr, das ist keine Ahnung.

00:04:14: Also da würde ich glaube ich eher in der Welt ohne Musik leben, keine Ahnung.

00:04:17: Aber gerade bei den Disney Filmen finde ich macht es ja die Musik.

00:04:20: Also ich fahre die Musik von den Disney Filmen schon sehr und kann auch gefühlt alles mitsingen und ich glaube... Ohne die Musik werden es einfach sinnlose Kinderfilme, wo durch die Musik findet man es auch als Erwachsener.

00:04:31: Ja gut, vielleicht.

00:04:32: Und das nimmt ein Jahr mit, bringt Gefühle und so mit.

00:04:35: Vielleicht, ja, okay.

00:04:37: Okay, wir leben beide gerne in der Musik.

00:04:38: Also

00:04:39: ich will dich nicht überzeugen.

00:04:39: Nein,

00:04:40: ist schon okay.

00:04:41: Letzte Frage.

00:04:42: Also, stellt ihr Folgendes vor.

00:04:44: Jedes Mal, bevor du in Gespräch beginnst, wäre es dir lieber, dass dann erst mal eine Trompete erschalt.

00:04:50: Also wirst du wie beim König so da da da da und dann erzählst du irgendwas zu deiner Frau, ich würde ein Kaffee trinken oder so.

00:04:57: Oder wärst dir lieber, dass immer wenn du etwas gesagt hast.

00:05:00: Du in Mic Drop machen musst.

00:05:02: Ich bin eigentlich bei das ganz cool, muss ich sagen.

00:05:04: Aber ich glaube, dass mir eine Trombete wäre schon cool.

00:05:06: Also dann ist auf jeden Fall gesichert, dass der hier dazuhört.

00:05:09: Gerade wenn ich stelle mir das so vor, meine Kinder alle reden durcheinander.

00:05:12: Du willst was sagen am Tisch und dann bläst einfach jemand eine Trombete und alle wissen.

00:05:15: Papa redet.

00:05:16: Papa spricht jetzt, jetzt müssen wir schweigen.

00:05:18: Das finde ich eigentlich ganz gut.

00:05:18: Genau.

00:05:19: Und wenn du dann deine wichtigen Infos rübergebracht hast, dann in Mic Drop.

00:05:22: Dann

00:05:22: habe ich auch noch mein

00:05:23: Wort.

00:05:24: Genau.

00:05:24: Das kann ich mir gut vorstellen.

00:05:25: Und du?

00:05:26: Ja, ich sag mal, die Trombete ist halt beaufällig, oder?

00:05:28: Den Mic Drop kannst du beunerfällig.

00:05:31: Keine Ahnung, das hört man ja nicht.

00:05:32: Von daher, es gibt ja auch so Momente, wo du jemanden was zum Beispiel ins Ohr flüstern willst.

00:05:36: und jetzt stelle ich mir vor, also ist die Trombete dann leiser, oder ist dann dort so was... und alle gucken sie hin und dann versuchst du irgendwie heimlich was zu sagen, was du siehst, die Veranstaltung ist langweilig.

00:05:46: Also keine Ahnung.

00:05:48: Einwandfrei.

00:05:49: Wir sind ja mitten beim Thema Musik und ich werde auch gleich merken, worum.

00:05:53: Aber vorher wollten wir noch was sagen zur letzten Mal, weil da zum Thema Bibel verständnis oder wie können wir überhaupt Bibel verstehen, wie macht Bibel lesen Sinn?

00:06:02: Genau, es ging ja sehr viel um das offene Vernunft her.

00:06:05: Sinn macht, Bibel zu lesen, dass es glaubwürdig ist und so.

00:06:07: Aber vielleicht ist es ein bisschen einseitig gewesen und wir wollten nochmal sagen, es ist natürlich nicht nur diese Vernunft eben.

00:06:13: Also Bibel lässt sich.

00:06:14: trotzdem ist anders wie das andere Buch, weil Gott zu uns... spricht und man braucht den heiligen geist um zu verstehen was drinsteht.

00:06:21: also es gibt doch man ferser steht geistliche dinge sind nur für geistliche menschen zu verstehen und ohne den heiligen geist ohne dass gott dabei ist kann ich das lesen und der ecke legen und spring gar nix.

00:06:32: Und das ist schon so ein wichtiger Punkt, der vielleicht ein bisschen kurz kam beim letzten Mal.

00:06:35: Genau.

00:06:35: Ich hatte dann mal irgendwann, hat mir das mal jemand erzählt, dieses Bild.

00:06:39: Stell dir vor, die Bibel ist eingefroren, also so risch Tiefkühler, dreißig Grad Minus, ist risch harter, schinken alle Seiten zusammen, gebacken, also nicht zusammen gebacken, sondern zusammen gefrostet.

00:06:51: Und jetzt versuchst du vernunftsmäßig und das ist so ähnlich wie wenn du dann mit so einem Fleischerbeil versuchst, jetzt da rauszuholen, was du brauchst.

00:06:59: Und das kann ja nur schiefgehen, sondern du zerhackst es dann und zerstörst das Wort eher.

00:07:03: Und derjenige hat gesagt, Näh, Bibel lesen ist eigentlich eher so, wie der Geist Gottes erwärmt mir sein Wort und spricht zu mir in meine Situation, in meine Zeit hinein, sodass ich es verstehen kann.

00:07:15: Also der Geist Gottes ist wie so eine Mikrowelle, die was warm macht, auftaut und in mein Leben, in mein ... Ja, in meine Lebensumstände hinein zu mir spricht.

00:07:26: Und das fand ich eigentlich ganz cool.

00:07:28: Und ich bin letztens mal, ich höre gerne Pfarrer Wilhelm Busch, das zum Leitwesen meiner Kollegen, komme ich immer wieder mit irgendwelchen Zitaten von Pfarrer Wilhelm Busch.

00:07:37: Ja,

00:07:38: ganz selten.

00:07:38: Ich versuche diese Folge wirklich um noch einmal zu machen.

00:07:40: Aber der hat gesagt, wenn er Bibel liest, dann ist es für ihn so, wie wenn er ein Telefonhörer abnimmt.

00:07:45: Und am anderen Ende ist Gott.

00:07:47: Also er schlägt die Bibel auf.

00:07:48: Das ist sozusagen gleich bedeutend mit, ich nehme den Telefonhörer an mein Ohr.

00:07:53: und ich höre, was Gott mir aus diesem Text, den ich da gerade gelesen habe oder aus diesem Vers, in mein Leben hineinsprechen will und was er mir sagen will.

00:08:00: Dann machen wir das jetzt.

00:08:01: Ich bete kurz und dann lesen wir den Text.

00:08:04: Und dann geht es weiter.

00:08:05: Jesus, wir wollen dir Danke sagen, dass wir in deinem Wort lesen dürfen.

00:08:07: Danke, dass du uns die Bibel gibst und zu uns sprechen willst als ein Liebesbrief an uns.

00:08:12: Und wir wollen jetzt offen sein für das, was du uns sagen willst.

00:08:15: Und bitten dich, dass du es uns auslegst, dass du der bist, der spricht.

00:08:19: Und wir bieten das auch für jeden Zuhörer, dass du die Herzen aufmachst und ja mit deinem Wort in die Herzen hineinsprichst.

00:08:25: Amen.

00:08:26: Unser Text heute, der steht in Lukas Kapitel I, die Fersse, siebenundsechzig bis achtzig.

00:08:31: Und weswegen wir so musikalisch gestartet?

00:08:34: Das lag einfach daran, dass dieser Text überschrieben ist mit der Lobgesang des Zararias.

00:08:39: Und bevor ich den jetzt wirklich vorlese, vielleicht noch ein Satz dazu.

00:08:44: Es gibt keinen anderen Glauben, keine andere Religion, die so extrem verbunden ist eigentlich mit Musik.

00:08:52: Also keine Ahnung, wie du das empfinde, aber ich habe das letztens auch mal in dem Podcast gehört.

00:08:56: Und als ich darüber nachgedacht habe, ja, es ist wirklich.

00:08:58: Also was im Christlichen Glauben auch gesungen wird, was an Liedern transportiert wird.

00:09:03: Und wenn man mal in der Bibel liest, dann haben zum Beispiel die Psalmen, was sozusagen die Charts des alten Testaments waren, die haben einen riesengroßen Stellenwert.

00:09:12: Und ich habe mal davon gehört oder habe gelesen, dass tatsächlich die Psalmen auch das am häufigsten gelesene Wort der Bibel sind.

00:09:22: Also weltweit gesehen.

00:09:23: Weil Psalm spielen immer und überall immer wieder eine Rolle.

00:09:26: Also Musik ist ganz elementar.

00:09:29: Auch noch mehr als Sachen im neuen Testament.

00:09:31: Also

00:09:31: so habe ich es gelesen.

00:09:32: Keine Ahnung.

00:09:33: Also ob das stimmt.

00:09:34: Ihr könnt es ja selber mal prüfen.

00:09:35: Ihr kennt ja mal Chatchi BD.

00:09:36: fragen, ob das immer richtig ist.

00:09:38: Weiß ich natürlich auch nicht.

00:09:39: Aber kann gerne geprüft werden.

00:09:42: So jetzt zum Text.

00:09:43: Ich lese ihn uns.

00:09:44: Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt.

00:09:47: Weiß sagte und sprach, Gelobt sei der Herr der Gott Israels, denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heihes, im Hause seines Dieners David, wie er vor Zeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten, dass er uns errette von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen.

00:10:09: und Barmherzigkeit erzeugte unseren Federn und Gedächte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den er geschworen hat, unserem Vater abbrachen.

00:10:18: Uns zu geben, dass wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten, ohne Forscht unser Leben lang, in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen.

00:10:30: Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereit bist.

00:10:38: und Erkenntnis des Heils gäbe es seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden durch die barmen Herzlichkeit unseres Gottes.

00:10:45: Durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

00:10:57: Und das Kind leihen Wuchs und wurde stark im Geist und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte.

00:11:06: Bis ja hin, ich hatte währenddessen ganz kurz überlegt, ob ich es euch hätte irgendwie vorsingen müssen, aber ich...

00:11:11: Das wäre cool gewesen.

00:11:12: Ja, aber welche Melodie, das fehlt dann immer auch bei dem Salm, man weiß halt auch nicht mehr, wie das... damals geklungen hat.

00:11:19: Da steht manchmal Hustens dran, ja mit der Gitarre zu bekleiden oder mit dem Seiteninstrument oder keine Ahnung.

00:11:24: Aber was die Melodie war, die ist uns heute nicht mehr erhalten geblieben.

00:11:28: Also auch bei dem Lobgesang des Zacharias, wir wissen nie, wie er es gesungen hat, ob da das abgerappt hat oder eine Operette oder zur Gitarre bekleidet auf seinem Flachdach beim Sonnenuntergang, keine Ahnung.

00:11:41: Aber wenn dann hätte ich ja singen müssen, du dazu tanzen.

00:11:43: Ja, das stimmt.

00:11:45: Stimmlicher gewesen.

00:11:46: Dann komme ich mal zum ersten Punkt.

00:11:48: Der ist gar nicht ganz klar ein Fers aus dem Text, sondern eher so ein bisschen aus dem Kontext, also aus dem, was rings rumsteht.

00:11:55: Und so finde ich es spannend, dass in diesem Text irgendwie so ein Wechsel vom alten zum neuen Testament liegt, besonders in den beiden Ankündigungen.

00:12:02: Also es gibt ja, wenn ihr den Bibelleseplan lest, habt ihr das die letzten Tage gelesen, die Ankündigung von der Geburt Jesu und die Ankündigung von der Geburt Johannes.

00:12:12: Und die eine Ankündigung, also die an Zararias, das passiert im Tempel.

00:12:16: der Priester.

00:12:17: ist im Tempel und hört was.

00:12:19: Das ist so ganz klar alttestamentlich.

00:12:21: Es gibt den einen besonderen Typen, der irgendwie mit Gott im Kontakt ist.

00:12:26: Und er hört es und checkt es nicht oder zweifelt, glaubt nicht.

00:12:30: Und die Folge ist ja, er verstummt an.

00:12:31: Und der Kontrast dazu ist die Ankündigung von Jesus.

00:12:35: Kein krasser Priester im Tempel, sondern eine völlig normale Frau.

00:12:39: In ihrer Küche werden sie gerade ihren Hummus gemacht hat oder so, keine Ahnung, was sie damals gekocht

00:12:44: hat.

00:12:44: Nudeln gekocht.

00:12:45: Nudeln gekocht, das war ja nicht in Italien.

00:12:47: Aber und sie kriegt ihr eigentlich den noch viel krassere Botschaft.

00:12:51: Sie ist Jungfrau, sie hatte kein Sex und kriegt gesagt, du wirst ein Kind kriegen und es wird Gottes Sohn sein.

00:12:56: Und sie sagt, ja, das glaube ich.

00:12:59: Also ganz so, die war bestimmt auch geschockt und alles, aber sie glaubt am Ende.

00:13:03: Und der krasse Priester glaubt nicht.

00:13:06: Und ich finde, es ist schon spannend, weil das zeigt irgendwie, dass sich was verändert.

00:13:09: Einmal wird hier die Rolle der Frau übes rausgehoben.

00:13:15: Eine Frau, die glaubt, wird jetzt hier auf einmal im Mittelpunkt gesetzt, was in der Zeit damals völlig revolutionär war.

00:13:22: Also Frauen hatten damals fast die gleiche Stellung zur Zeit Jesu wie ein Stlave.

00:13:27: Ihre Worte hatte vor Gericht keinerlei Relevanz.

00:13:30: Eine Zeugenaussage von einer Frau war nichts wert.

00:13:33: Frauen hatten eigentlich nur einen Wert, dadurch, dass sie Mutter und Hausfrau waren und Kinder bekommen haben.

00:13:38: Und darum war auch eine Frau, die keine Kinder bekommen konnte, war damals ... war quasi die schlimmste Strafe, die sich eine Frau von Gott irgendwie vorstellen konnte.

00:13:46: Und so wurde das betrachtet.

00:13:48: Und das neue Testament ändert da was.

00:13:50: Schon in dieser Ankündigung, aber auch in vielen anderen Stellen.

00:13:53: Es steht mal bei Lukas Elf, ruft irgendjemand der Menge, sehe ich die Frau, deren Brüste dich gesäugt haben, also zu Jesus.

00:14:00: Und Jesus sagt drauf, nee, sehe ich die Frau, die glaubt.

00:14:04: Also er verändert absolut dieses Frauenbilden.

00:14:06: Er sagt, es geht nicht.

00:14:07: Eine Frau ist nicht nur was, wer dadurch, dass sie Mutter ist.

00:14:11: Sondern eine Frau hat das Recht, an mich zu glauben.

00:14:16: Und das macht sie zum Kind Gottes.

00:14:18: Und das war völlig revolutionär.

00:14:20: Wie gesagt, zu der Zeit Jesu war das Wilde.

00:14:25: Bei den Juden gab es einen Gebiet vom Rabbi Jehuda.

00:14:29: Der war sogar echt berühmt.

00:14:30: Und das hatte so drei Sprüche.

00:14:32: Das war, ich danke dir Gott, dass ich nicht als Ungebildeter geboren bin, nicht als Heide geboren bin und nicht als Weib geboren bin.

00:14:40: Und das haben die männlichen Juden jeden Morgen gebildet, oder wann auch immer die das gebildet haben.

00:14:45: Das ist schon krass.

00:14:46: Oder auf hundertvierzig Frauen habe ich gelesen, auf hundertvierzig Männer kam nur hundert Frauen, weil wenn eine Familie schon ein, zwei Mädels hatte und haben es dritte Mädel bekommen, haben die zum Teil nach der Geburt einfach ausgesetzt.

00:14:57: Weil sie gesagt haben, was wollen wir denn mit noch einer Frau?

00:15:00: Wir brauchen Männer, weil die können gelehrt werden, die können Geld verdienen für die Familie.

00:15:06: Also das Frauenbild war echt überschlecht und krass.

00:15:10: Und es hat Gott mit dieser Geschichte aber auch mit anderen verändert.

00:15:14: hat mal gesagt, Jesus gab den Frauen ihre Menschenwürde zurück.

00:15:18: Und ich finde echt krass, was da auch passiert ist und wo da auch so ein Wechsel vom Alten zum neuen Testament erkennbar ist, dass nicht der Priester der ist, der hier der entscheidende Rolle spielt, sondern eine einfache Frau.

00:15:29: Und es geht ja weiter, wenn man das FNG weiterliest, die ersten, die von der Auferstehung berichten, sind zwei Frauen.

00:15:35: Und das in der Zeit, wo das Wort einer Frau eigentlich kein Gewicht hatte.

00:15:39: Also... Gott hat hier echt krass was vor und so gesellschaftspolitisch hier echt ein Statement gesetzt mit dieser Geschichte.

00:15:45: Und gerade das, was du jetzt eben sagtest mit den zwei Zeugen nennen, das spricht ja für die Bibel, für das Evangelium, weil jeder, wenn jemand sich so einen Text und so eine Story ausdenken würde, hätte garantiert gesagt, da dürfen keine Frauen vorkommen, die als erstes am Grab sind und die Auferstehung bemerken, sonst müssen Männer sein, weil den Frauen kannst du nicht glauben.

00:16:04: Also die hätten das dann lieber weggestrichen.

00:16:06: und das ist eigentlich... Beweis dafür, dass das Hinhaut, weil es eben so gegen den Strich der damaligen Zeit gebürstet war.

00:16:16: Woran ich auch noch mal denken musste, war auch von dem Zacharias die Frau.

00:16:20: Die hat, ja, als es darum ging, wie soll das Kind jetzt heißen, als es auf der Welt war, da hat sie gesagt, Johannes, und da haben sie die nicht verfolgen genommen und haben dann nochmal den Mann gefragt, den Zacharias eben.

00:16:32: Und der konnte es ja nicht aussprechen, weil er immer noch stumm war.

00:16:35: Und der hat es dann auf eine... Schiefertauffel oder keine Ahnung.

00:16:39: Tauffel halt geschrieben und hat den Namen Johannes drauf geschrieben.

00:16:42: Und in dem Moment konnte er ja dann wieder reden und hat seine Stimme wiedergefunden.

00:16:46: Fand ich spannend.

00:16:48: Darf ich noch ganz kurz?

00:16:49: Ich finde auch dieses Priestertum verstummt ist ja irgendwie auch so ein Bild.

00:16:53: Also vorher waren immer die Priester, die die zum Volk gesprochen haben und im neunten Testament sind es auf einmal ganz einfache Menschen.

00:16:58: Und das ist ja auch irgendwie so eine coole Zusage an uns, dass wir irgendwie Teil von denen Leuten sind, die was von Jesus vom FNG erzählen dürfen und das nicht mehr nur auf so ein paar wenige Priester an so einem besonderen heiligen Ort begrenzt ist.

00:17:11: Genau, auch die Maria, die ja zu Hause beim Humus kochen oder wie du es gesagt hast, eine Gottesbegegnung hatten.

00:17:18: Das heißt ja, die war ja nicht in irgendeinem Tempel oder einem besonders heiligen Ort, sondern Gott ist zu ihr nach Hause gekommen, ist ihr dort begegnet.

00:17:26: Und das ist ja auch die Hoffnung, die wir heute haben, dass wir nicht in der Kirche sein müssen, um irgendwie eine Gottesbegegnung... möglich zu machen, sondern dass du unterwegs sein kannst, in der Natur, zu Hause auf dem Sofa sitzen kannst oder whatever.

00:17:39: Beim

00:17:39: Podcast hören.

00:17:40: Beim Podcast hören.

00:17:42: Beim Bibel lesen auf jeden Fall.

00:17:43: Da schließt sich der Kreis zu dem, was wir am Anfang gesagt haben, dass Gott zu uns spricht in unserer Situation, in der wir uns gerade befinden, auch hinein.

00:17:51: Ich bin gleich bei diesem Vers, Texte, die wir jetzt hatten, also der erste Podcast und jetzt der zweite, sind eigentlich gleich so mit die zentralsten Punkte des christlichen Glaubens auf.

00:18:10: Also auf der einen Seite, Gott ist Schöpfer und dann auf der anderen Seite, hier steckt im Grunde das Evangelium drin.

00:18:17: Gott kommt in unsere Welt.

00:18:18: Und ich habe manchmal heute so Bilder in Eindruck, dass Evangelium manchmal ein bisschen falsch verstanden wird oder eigentlich zu klein gedacht wird, dass die gute Nachricht oftmals nur darin besteht, dass man sagt, Gott ist dein Freund.

00:18:31: Was ja an sich nie total falsch ist, aber was eben einen großen Teil irgendwie weglässt.

00:18:37: Gott ist nie dein Kumpel, mit dem du High Five gibst und Gott ist heilig und wir sind alles andere als heilig.

00:18:42: Oder was auch so ein typischer Satz ist, die gute Nachricht ist doch, du bist okay wie du bist.

00:18:47: Das ist auch nie falsch.

00:18:48: Ich darf so wie ich bin, darf ich zu Jesus kommen.

00:18:51: Aber er will mein Leben auch verändern.

00:18:52: Er will auch Dinge, die schief laufen, will er ins rechte Licht bringen.

00:18:56: Also diese Sätze sind halt zu kurz gegriffen.

00:18:59: Evangelium für mich vielleicht kurz zusammengefasst wäre.

00:19:02: Gott hat diese Welt geschaffen.

00:19:04: Der Mensch hat Gott... den Rücken zugekehrt.

00:19:07: Der Mensch hat sich verstrickt in eigene Schuld, in Sünde, so nennt es die Bibel, hat sich abgewendet von Gott und hat eigentlich daraufhin Strafe verdient.

00:19:15: Gott ist gerecht, Gott ist heilig, weil eigentlich muss der Mensch gerade stehen für das, was alles schiefläuft in seinem Leben.

00:19:22: Und dann kommt aber, und es steckt halt hier in diesem Fers mit drin, singt ja der Zacharias, dass Gott selbst in die Welt kommt, in Form von Jesus Christus, ein sündloses Leben lebt.

00:19:33: am Kreuz für die Sünden der ganzen Menschheit stirbt und am dritten Tage aufersteht.

00:19:38: Und jeder, der heute Jesus als sein Herrn annimmt, zu Jesus kommt mit seiner eigenen Fehlerhaftigkeit, so sagt es, dass die Bibel wird vergeben.

00:19:49: Und das ist die gute Nachricht.

00:19:52: Ich glaube, wir haben heute ein völlig falsches Verständnis von dem, was Sünde ist.

00:19:56: ist ja irgendwie schon ein verstaubter Begriff.

00:19:58: Und trotzdem hat jeder eine sofort eine Vorstellung, wenn er das Wort Zünde hört.

00:20:02: Also es geht ja bei uns rein ein bisschen Verkehrs-Zünder.

00:20:05: Das hast du irgendwie falsch geparkt.

00:20:08: Oder

00:20:08: genau, wenn du was Süßes ist, dann wir verbinden oftmals heute Zünde mit einer Tat, mit etwas, was ich falsch gemacht habe.

00:20:16: Also ich habe gelogen oder ich habe jemanden schlecht behandelt oder ich habe jemanden geschlagen, beleidigt, was auch immer, dann ist das für uns Zünde.

00:20:25: Aber so redet die Bibel eigentlich nicht von Sünder als solches.

00:20:30: Ich musste daran denken, das ist mir heute so, ich bin heute eine Runde gelaufen, einfach um auf meine Schritte zu kommen und da habe ich ein bisschen über diesen Text nachgedacht und bin ich auch bei diesem Begriff Sünder hingeblieben.

00:20:40: Und ich musste tatsächlich ans Pilze suchen, denken.

00:20:42: Also wir im Erzgebirge, da gibt es schon noch eine ganz große Community, die ihr regelmäßig im Herbst in den Wald geht, um Speisepilze zu suchen.

00:20:51: Und ich hab das von meinen Eltern sozusagen beigebracht bekommen, was man da essen kann und was eben besser nicht.

00:20:57: Und ich versuch's, meinen Kindern beizubringen.

00:20:59: Und ich musste daran denken, das ist ja auch eine falsche Begrifflichkeit.

00:21:03: Wir nennen ja Pilze die Fruchtkörper, die man im Wald findet.

00:21:06: Also das, was man sieht.

00:21:07: Genau, das, was man sieht, was aus der Erde kommt, dass jetzt braunen Kappen sind oder Rehpilze oder Rotkappen und was es da alles gibt.

00:21:14: Das nennen wir Pilze, aber eigentlich ist da Pilze ja das, was im Erdboden ganz verzweigt auf eine riesengroßen Fläche.

00:21:21: unterirdisch nicht sichtbar wächst.

00:21:23: Und das, was rauskommt, ist eigentlich nur der Fruchtkörper.

00:21:25: Und ich habe so gedacht, so ist es mit der Sünde.

00:21:27: Oftmals wird heute so gedacht, ja, der Fruchtkörper, das ist doch die Sünde, wenn ich lüge, wenn ich immer ein schlecht behandle, wenn ich beleidigend bin.

00:21:35: Was auch immer, und die Wiebe sagt, nee, das ist nur eine Auswirkung der Sünde.

00:21:39: Die Sünde steckt viel tiefer, die es in unserem Herzen verankert.

00:21:42: Und hin und wieder passiert es, dass dann mal so ein Fruchtkörper raustreibt im Negativen.

00:21:48: Ein gut Mensch wäre zum Beispiel der, der versucht, zu wenig wie möglich Fruchtkörper in seinem Waldstück, in seinem Leben zu lassen und schneidet schnell alle Fruchtkörper ab und meint, dadurch ein guter Mensch zu sein.

00:21:59: Aber die Wiebe wird das sagen, nee.

00:22:01: Wenn du unter die Erde guckst, also ins Tiefe deines menschlichen Daseins und Lebens, dann ist die Sünde dort genauso wie bei allen anderen, ganz sehr verflochten.

00:22:10: Und die bekommst du nie los, indem du dir irgendwie Mühe gibst oder dich mehr anstrengst.

00:22:14: Jetzt will ich geduldiger sein, ich will weniger lügen, ich will Menschen nie verletzen.

00:22:19: Das geht nur bis zum gewissen Grad und ist allenfalls wie dieses Abschneiden von Fliegenpilzen.

00:22:24: Das Mützel bleibt sozusagen bestehen.

00:22:29: Und das ist die gute Nachricht, die der Zacharias ja feiert, dass er sagt, Gott kommt selbst in die Welt, lebt ohne Sünder, damit wir endlich diese sündhafte Natur losbekommen, dass wir die Dinge, die schieflaufen in unserem Leben ihnen bekennen können und dass er uns davon freimachen will.

00:22:49: Das ist eine geniale Botschaft, wie ich finde.

00:22:53: Ja, dazu passt ja auch super der... die Bedeutung von Johannes.

00:22:57: Das heißt nämlich, Gott ist knädig.

00:22:58: Dieses Mann kann sich's nicht verdienen.

00:23:01: Gnade bedeutet, er kriegt was einfach geschenkt.

00:23:04: Wir können's uns nicht verdienen.

00:23:05: Wir schaffen's nicht, dass der Pilz weg ist oder das was unter der Erde ist, sondern das ist was, was nur Gott machen kann, was man sich schenken lassen kann.

00:23:12: Gut, dann komme ich zu meinem zweiten Punkt.

00:23:15: Und zwar ist der im Vers.

00:23:18: das Kind leihen, dann streich und geist wird und in die Wüste geht.

00:23:22: Und ich finde das spannend diesen Punkt, weil das sieht man auch bei ganz vielen anderen wichtigen Leuten aus der Bibel.

00:23:27: Also bei Paulus kann man es lesen, dass er so eine Zeit hat, wo er einfach irgendwie sich zurückzieht.

00:23:33: Bei Jesus kommt das immer wieder, dass er diese Momente in der Stille braucht, dass er allein auf den Berg geht oder auch bei Mose, Elia und die Liste könnte man weiter fortsetzen.

00:23:43: Und darum denke ich, da liegt ein geistliches Prinzip drin.

00:23:46: Also es braucht diese Zeiten der Stille, des Rückzugs.

00:23:50: Und hier liegt ja quasi irgendwie auch eine Verheißung drin.

00:23:52: Also in diesem Vers steht dann, er wurde stark im Geist und war dann irgendwie auch bereit für diese Aufgabe.

00:23:58: Und das ist nicht passiert, indem er irgendwie ganz viele Schulungen besucht hat oder indem er irgendwie noch ein Priesterseminar besucht hat oder was auch immer.

00:24:08: Auch wenn diese Sachen nicht schlecht sind, aber es braucht eben auch diese Stille.

00:24:12: Und ja, ich denke, man darf auch da nicht in diese... Ich muss mich mit ganz viel guten füttern, das ist richtig.

00:24:19: Aber es braucht eben auch einfach dieses... Ich setze mich hier so zu Füßen und ich höre einfach auf ihn.

00:24:24: Und ich glaube, das ist auch eine Form des Gebetes, nicht Gott voll zu ballern mit all unseren Anliegen, sondern einfach zu sagen, ich will eine Zeitstille halten.

00:24:32: Und mir fällt es selber übelst schwer.

00:24:35: Also ich kriege das übelst schlecht hin.

00:24:36: Ich versuche das immer mal wieder, merke aber ganz schnell, wie meine Gedanken abschweifen oder wie ich einschlafe, wenn ich das habens- oder morgens versuche.

00:24:44: Und gleichzeitig merke ich aber auch, dass es unglaublich gut tut, diese Momente der Stelle.

00:24:48: Und weil wir das vorhin am Anfang hatten, ich brauche mittlerweile auch nicht mehr überall Musik und genießt es auch mal einfach, irgendwas in Stille zu tun.

00:24:57: Also an meiner Werkbank hatte ich früher immer Musik an und mittlerweile fast nie mehr und genießt es, diese ... Diese Stille und einfach zu hören, wie das klingt, wenn man das Holz schleift oder einfach auch im Gebet dabei zu sein und nicht immer so eine Ablenkung und Lautstärke zu brauchen.

00:25:12: Ich finde unsere Welt ist eh laut.

00:25:14: Wenn man Kinder zu Hause hat, ist es immer laut.

00:25:16: Und auch um genieße ich mehr und mehr diese Momente der Stille.

00:25:19: Mein zweiter Punkt.

00:25:20: Ja, wir machen ja zurzeit David und ich so ein Fastenprogramm und dazu gehört zum Beispiel am Morgen oder ... auch immer im Laufe des Tages eine Stunde sich Zeit zu nehmen zum Bibel lesen zum beten aber eben auch für stille und es ist mit zwanzig Minuten angesetzt und ich muss sagen ich habe das diese Woche paar mal schon probiert und mir ist das super schwer gefallen weil plötzlich so Gedanken aufbloppen oder du diese stille manchmal kaum aushälst.

00:25:44: also das wie sehr wir das verlernt haben auch so ein moment oder überhaupt so Zeiten der Stille überhaupt zu haben, sondern oftmals ist es ja so, du machst Früße irgendwie schon dein Handy an oder du sagst, Alexa schon macht dies jenes oder Kopfhörer schon rein und dann geht das los und dann bist du an der Bushalle Stelle, die Leute quatschen dich voll oder auf Arbeit, du kommst nach Hause, du machst ein Fernseher an oder du hörst ein Podcast, wie auch immer.

00:26:11: dass so Momente der Stille wirklich selten geworden sind.

00:26:13: Und das ist dadurch, wenn man sie dann mal probiert, gar nicht so einfach ist und möglicherweise einfach mal dran bleiben muss.

00:26:19: Also mir hat dann mal jemand gesagt, dass wenn du dann still wirst, dann kommst du Gedanken hoch und es macht Sinn, diese Gedanken einfach mal aufzuschreiben, weil du damit immer mehr auch in die Stille hineinkommst.

00:26:28: Dann ist man die erst

00:26:29: mal los.

00:26:30: Genau, dann ist man die erst mal los, schreibt sie auf.

00:26:32: Genau, mein zweiter Punkt, der bezieht sich eher auf dem Pferd's.

00:26:38: Dort heißt es, durch die Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine Deinen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richten unsere Füße auf dem Weg des Friedens.

00:26:51: Also es passt mega irgendwie zu unserem Podcast Licht im Schacht, weil der Zaharias sinkt hier davon, dass egal wie groß die Finsternis ist oder scheinbar ist, Gottes Licht immer stark genug ist, diese Finsternis zu erhellen.

00:27:05: Und wenn man jetzt mal überlegt, die haben ja jetzt Jahrhunderte lang sind sie nie wirklich ihre Schulden los geworden.

00:27:12: Gott ist heilig, die Menschen werden immer wieder schuldig und in diese Situation hinein sagt er, Zararias oder singt und endlich kommt Gottes Licht rein, Gott kommt auf diese Welt.

00:27:23: und er löst mich aus diesem Jammertal und bringt Licht in meine Situation.

00:27:27: Und das gibt mir Mut.

00:27:28: Es gibt ja nur auch ganz andere Momente.

00:27:30: Der Finstern ist um uns herum.

00:27:32: Wenn irgendwie geliebte Menschen sterben oder Krankheit oder die Eltern sich trennen, scheiden lassen oder es in der Schule absolut nicht mehr läuft oder mobbing, was auch immer, wo man manchmal ... Allein auf seiner Bettkante sitzt und denkt, wie finster ist das aktuell gerade in meinem Leben?

00:27:48: Und dann macht mir das Mut, dass der Zararitas hier davon sinkt, es gibt keine Finsternis, die so krass und groß wäre, dass Gott es nicht schaffen könnte, da Licht reinzubringen.

00:27:57: Ich finde das Bild hier auch so schön in dem Vers, da steht ja, man sitzt in der Finsternis oder dann man läuft quasi im Licht, also dass man der Finsternis einfach auch irgendwie... oder gehemmt ist und nicht weiß, wo es langgeht.

00:28:12: Und es gibt ja so eine Situation, wo man vielleicht so wie fest sitzt und das Licht, wenn wir Jesus reinlassen, wenn er Licht in unser Leben bringt, sieht man auf einem auch wieder was.

00:28:20: Ich muss daran denken, als wir für dieses Intro in diesem Schacht das aufgenommen haben, dann ging dort irgendwie das Licht aus.

00:28:26: Das war

00:28:26: so eine Zeitscheid, oder kannst

00:28:27: du vorne

00:28:28: am Eingang anklicken und dann wiebt das halt eine gewisse Zeit.

00:28:32: und muss es halt in der Zeit auch wieder rauskommen aus dem Schacht.

00:28:35: Es ist halt eine so eine ganz andere Dunkelheit.

00:28:37: Also es ist nicht wie draußen nachts, da ist trotzdem immer noch irgendwo Licht, aber in so einem Schacht ist es stockfinst und da lagen überall so große Steine auf dem Boden und man hätte keinen Schritt machen können.

00:28:48: Ich finde, man saß dann fest in der Dunkelheit.

00:28:50: Und erst, als du dann deine Mega-Sternlampe angemacht hast, konnte man dort sicher rausgehen.

00:28:55: Aber ohne Licht, wir haben dort einfach fast gefangen gewesen, sag ich mal.

00:28:58: Und darum finde ich das Bild hier so cool.

00:29:00: Super,

00:29:00: das waren unsere beiden Punkte.

00:29:02: Und jetzt zum Abschluss haben wir immer gesagt, wollen wir euch so jeder ein Nacket mitgeben.

00:29:07: Also etwas, was wir rausgegraben haben, was ihr in eurem Alltag... umsetzen könnt, anwenden könnt, was euch konkret vielleicht weiterhelfen könnte.

00:29:15: David, was wäre denn dein erstes Nugget?

00:29:17: Genau,

00:29:18: mein Nugget mache ich aus meinem zweiten Punkt, das mit dieser Stille, weil das auch was ist, wo ich glaube, das mich Gott herausfordert und da will ich euch auch herausfordern, das einfach mal einzuüben.

00:29:27: Ich denke, das ist was, was nicht von Anfang an super krass ist, sondern was, was man lernen kann.

00:29:32: Aber ich glaube, eben wie es auch in diesem Vers.

00:29:34: Achtzig hier steht, darauf liegt eine Verheißung, dass wir im Geist steig werden, also dass wir Gott näher kommen.

00:29:40: Geistlich wachsen und ich glaube ein wichtiges Element davon ist das ganz neu zu lernen und zu üben, diese Stille irgendwie in seinem Alltag einzubringen.

00:29:48: Und ja, ich will euch rausfahren und probiert es mal mit zwei Minuten, drei Minuten, keine Ahnung, stellt euch ein Timer und vielleicht ist es auch mal eine coole Gelegenheit zu sagen, mal geht mal eine Stunde spazieren ohne Musik und versucht mal wieder Stille einzüben.

00:30:01: Also das wäre meine Challenge an euch.

00:30:04: oder mein Nugget.

00:30:05: Ja, mein Nugget... Es geht in eine ganz andere Richtung und zwar würde ich euch mal mit für die nächste Woche so eine Vergebungs-Challenge auf dem Weg geben.

00:30:13: Also Vergebung auf der einen Seite sich mal hinzusetzen, zu überlegen, ey wo merke ich in meinem Leben eigentlich Schuld, wo ich Dinge getan, gesagt, gedacht habe, wo ich andere verletzt habe oder wo ich ... gegen Gottes gute Regeln, Gesetze verstoßen habe und das Bewusstmal Gott nennen und sagen, hey Gott, dort ist es schief gegangen in meinem Alltag.

00:30:33: Dort habe ich Fehler gemacht, dort bin ich schuldig geworden.

00:30:36: Das auf der einen Seite, sich da mal wirklich um mal Zeit zu nehmen, vielleicht in dieser Stille, von der David gesprochen hat, aber auf der anderen Seite, eben wo ist jemand anders?

00:30:44: an dir schuldig geworden, also wo hat dich jemand verletzt, wo hat dich jemand schlecht behandelt oder was über dich erzählt, was gar nicht stimmt oder dich ausgegrenzt.

00:30:53: und du hast so ein Kroll im Herzen gegen diese Person und hältst da so lange schon dran fest.

00:30:59: und vielleicht wäre das mal eine Challenge zu sagen, ey ne.

00:31:02: Ich möchte daran an diesen Krollen nicht mehr festhalten, sondern ich will dieser Person vergeben.

00:31:06: Und das ist erst mal nicht irgendwie was gefühlsmäßig ist.

00:31:09: Also gefühlsmäßig kann sein, dass du sagst, auf keinen Fall, also der Person würde ich niemals vergeben.

00:31:14: Aber ich glaube Vergebung ist zu allererst ein Willensakt.

00:31:17: Zu sagen, ich möchte, ich will dieser Person vergeben für das, was sie mir angetan hat, was sie mir an den Kopf geworfen hat.

00:31:25: Und ich bin überzeugt davon, wenn man das ausspricht.

00:31:29: dass das Gefühl sich Stück für Stück auch dazu einstellt.

00:31:31: Das wäre mal so eine Challenge, Vergebungs-Challenge für die nächste Woche.

00:31:35: Ich denke, dann haben wir den Leuten gut was mitgegeben und uns bleibt jetzt nur noch zu sagen.

00:31:39: Schicht im Schacht!

00:31:40: Macht's gut!

00:31:40: Bis zum nächsten Mal, ciao!

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